10 Jahre Rojava Revolution

Nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 und dem Rückzug des syrischen Regimes im Folgejahr aus den meist kurdischen Gebieten, ist Rojava, die Region im Nordosten des Landes, unabhängig. Seither ist Nord und Ost Syrien autonom verwaltet und Kurd*innen, assyrische Christ*innen und Araber*innen setzen sich für ethnische Inklusion, soziale Ökologie und eine anti-patriarchale Gesellschaft ein und wollen eine basisdemokratische Föderation aufbauen und dabei die Ziele der Revolution umsetzen.

Die aufbauende* Themenreihe im Dachstock soll, im Anbetracht des Jubiläums, einen Einblick in die Bewegung Rojava’s geben und wird von diversen Bewegungsanhänger*innen vertreten:
Widerstandsvernetzung#Fight4Rojava
Rojava Komitee Zürich
Zenda Berjin kurdischer Frauenrat Bern
Kurdischer Kulturverein Bern.

An der ersten Veranstaltung wird die Ideologie, die Entstehungsgeschichte, wie auch das politische System von Rojava vorgestellt und einen Überblick verschafft. In den nächsten zwei Events wir das Konzept vom demokratischen Konföderalismus, die Jineologie (kurdischer Feminismus), die Frauenbewegung erklärt und im letzten Event wird es einen interaktiven Postenlauf geben, indem Diskurse stattfinden und Zukünftiges und die Verantwortung, die wir hier haben, besprochen.

Es gibt Vorträge, Q & A’s, Filme, offene Diskussionen und soll perspektivenaufbauend und vernetzungsankurbelnd sein!

*Für Personen, die nicht anwesend sein können, werden die Vorträge auf diesem Soundcloud Account nach den jeweiligen Veranstaltungen verfügbar sein: https://soundcloud.com/dachstock

Jetzt – Solidarität mit den Anarchist:innen in der Ukraine

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

Wie ihr alle wisst tobt der Krieg in der Ukraine. Einige Anarchist:innen, die entschieden haben zu bleiben, organisieren sich in diesen Stunden. Sie bilden die Basis der ‚Operation Solidarity‚ >>>

Es geht um:
– lokale Selbstverteidigung
– gegenseitige Hilfe
– Kommunikation aufrecht zu erhalten
– Informationen prüfen und selber Informationskanäle betreiben

Unterstützen können wir wie folgt:

– Aktionen gegen jegliche Russische Institutionen
– Demonstrationen
– Geld
– Informationen weiterverbreiten zb. https://t.me/s/uantifa
– Unterstützung bei der Migration

Es gibt mehrere Wege um Geld zu senden:

Aus Bern organisieren wir als Verein ‚Perspektiven bauen‘ Geldtransfers.Unser Konto:

Kontonummer: PC 89-293226-4
Solidarität mit Rojava
Postfach 2038
3001 Bern
IBAN: CH66 0900 0000 8929 3226 4
BIC: POFICHBEXXX
Vermerk: Ukraine

Andere Möglichkeiten:

Bank Transfer:

Beneficiary
IBAN: UA813220010000026204326447041
Account No: 26204326447041
Receiver: BOYKO KYRYLO, 83056, Ukraine, reg. Donetska, c. Donetsk, st. Popovycha, build. 35, Housing.

Bank: JSC UNIVERSAL BANK
City: KYIV, UKRAINE
Swift code: UNJSUAUKXXX

BTC
16ua3DjuQSoGHBy8BsVCKsPEnu62RBzuhK

Soli-Desinfektionsmittel für Rojava

Alle Einnahmen fliessen in die Finanzierung der Ambulanz für die Klinik des Frauendorfes Jinwar in Rojava.

Am 1. März 2020 wurde die Frauenklinik Şîfa Jin als wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung und der autonomen Frauenorganisierung auf Initiative des Frauendorfes (Kurdisch Jinwar) in Rojava eröffnet. Zurzeit befindet sich die Klinik nach wie vor im Aufbau, einige Untersuchungen, Schulungen und Beratungen können aber jetzt schon durchgeführt werden. Besonders wichtig sind im Moment die in der Region organisierten Kurse zu Gesundheits- und Hygienethemen. Damit die Reichweite dieses Frauengesundheitszentrums verbessert werden kann, sammelt die Şîfa Jin Klinik Geld für ein Ambulanzfahrzeug. Dies ist deshalb wichtig, weil die medizinische Versorgung in der Region erst schwach ausgebaut ist und die Wege ins nächste Krankenhaus oft lang sind.

Zur finanziellen Unterstützung dieses Projektes ist ab sofort unser Soli-Desi für 7.50.- erhältlich bei:

Q-Laden Lorraine ::: Restaurant Sous le Pont ::: Outlawz Store ::: Restaurant Brasserie Lorraine ::: Dachstock

…weitere Verkaufsorte folgen… Möchtest du es in deinem Laden oder wo auch immer selbst verkaufen oder würdest gerne eine grössere Menge bestellen… melde dich bei uns. Einzelbestellungen und Kleinmengen machen wegen den Portokosten wenig Sinn.

Spenden an:

Kontonummer: PC 89-293226-4
Solidarität mit Rojava
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Jinwar

Gleiches Virus – je nach Bedingungen und Umstände aber mit ungleichen Konsequenzen:

Medizinische Versorgung in Nord- und Ostsyrien braucht dringend finanzielle Unterstützung

Die Corona-Pandemie ist ein globales Problem, das die weltweite Bevölkerung aber je nach Stand der Gesundheitsversorgung und vorhandener Infrastruktur unterschiedlich trifft. Nach mehreren Jahren Bürgerkrieg und nach der Besetzung eines 120 Kilometer langen und über 30km breiten Streifens syrischen Territoriums zwischen den Sädten Tal Abyad und Sere Kaniye durch die Türkei im Herbst 2019 (sogenannte Operation Friedensquelle) ist die Lage in der selbstverwalteten Region Nord- und Ostsyrien mit Blick auf die Corona-Pandemie besonders prekär: In der Region leben 4 Millionen Menschen, 600’000 Binnenvertriebene, es sind 40 Beatmungsgeräte vorhanden und bisher 35 Intensivpflegebetten.Präventionskampagnen laufen, alle öffentlichen Gebäude sind geschlossen, in Krankenhäusern werden Quarantänestationen vorbereitet und es werden Hygiene-Kits zusammengestellt, die in den Flüchtlingslagern verteilt werden können. Dennoch sagt der Kurdische Rote Halbmond, dass sie unter den aktuellen Gegebenheiten machtlos wären, sollte es in einem Flüchtlingslager zu einem Corona-Ausbruch kommen. Um ihre Aktivitäten schnell und möglichst flächendecken aufrechterhalten zu können, ist der Kurdische Rote Halbmond dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Vor diesem Hintergrund ist die schon länger geplante und am 1. März 2020 erfolgte Eröffnung der Frauenklinik Şîfa Jin genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. Als wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung und der autonomen Frauenorganisierung wurde diese als Initiative des Frauendorfes (Kurdisch Jinwar) in Betrieb genommen. Zurzeit befindet sich die Klinik nach wie vor im Aufbau, einige Untersuchungen, Schulungen und Beratungen können aber jetzt schon durchgeführt werden. Besonders wichtig sind im Moment die in der Region organisierten Kurse zu Gesundheits- und Hygienethemen. Damit die Reichweite dieses Frauengesundheitszentrums verbessert werden kann, sammelt die Şîfa Jin Klinik Geld für ein Ambulanzfahrzeug. Dies ist deshalb wichtig, weil die medizinische Versorgung in der Region erst schwach ausgebaut ist und die Wege ins nächste Krankenhaus oft lang sind.

Spenden an:

Kontonummer: PC 89-293226-4
Solidarität mit Rojava
Postfach 2038
3001 Bern
IBAN: CH66 0900 0000 8929 3226 4
BIC: POFICHBEXXX

Neue Musik für Rojava

Rojava hat grossartige, musikalische Unterstützung aus Bern erhalten! Sophie, Pit, Greis und Migo haben zusammen mit der kurdischen Musikgruppe Vengê Destar den Song Rojava aufgenommen und ein wunderschönes Video dazu produziert.

Hol dir den Song auf Bandcamp und wähle deinen Spendebetrag – Alle Einnahmen werden direkt an Heyva Sor â Kurdistane überwiesen, welche vor Ort Nothilfe leisten: https://chaostruppe.bandcamp.com/trac…

In Rojava/Nordsyrien ist eine Revolution im Gange. Auf Basis der Gleichberechtigung von Geschlechtern und Kulturen wird ein neues ökologisches und demokratisches System aufgebaut. Nachdem der sogenannte IS mit massgeblicher Unterstützung der selbstorganisierten Bevölkerung Rojavas erfolgreich zurückgedrängt wurde, greift nun die Türkei Rojava an. Gemeinsam mit dschihadistischen Söldnern richtet die türkische Armee ein Massaker an, mit dem Ziel, die Revolution zu zerschlagen. Lassen wir dies nicht zu! Insbesondere die Zivilbevölkerung leidet unter der Invasion. Zehntausende wurden vertrieben, verletzt oder getötet.

Mit einer Spende an den Verein Perspektiven Bauen / Heyva Sor â Kurdistane kannst du die medizinische Versorgung unterstützen.
Kontonummer: PC 89-293226-4
Solidarität mit Rojava
Postfach 5055 3001 Bern
IBAN: CH66 0900 0000 8929 3226 4
BIC: POFICHBEXXX BIJÎ BERXWEDANA ROJAVA

Rojava und der Angriff der Türkei auf Syrien

Seit Beginn des Teilrückzugs der US-Armee aus Syrien und der „Operation Friedensquelle“ am 9. Oktober hat die Türkei einen 120 Kilometer langes und über 30km breites Territorium mit den beiden Städten Tal Abyad und Sere Kaniye besetzt und damit die Syrischen Demokratischen Kräfte gezwungen sich auf einen Deal mit Russland und dem syrischen Regime einzulassen, der eine Rückkehr der syrischen Armee an die Grenze und die Übernahme militärischer Stellungen durch die Russische Armee inkludiert. Nach dem Verlust von Afrin 2018 steht nun auch der Rest der Selbstverwaltung Nordsyriens unter massivem Druck. über 200.000 Menschen sind erneut auf der Flucht und selbst ein von Russland mit der Türkei ausverhandelter Waffenstillstand hat nicht zur Einstellung türkischer Angriffe auf die christlich dominierte Stadt Tal Tamar geführt.

Was steht mit der Bedrohung der Selbstverwaltung auf dem Spiel und wie kann zumindest ein Teil der Autonomie Nord- und Ostsyriens bewahrt werden? Dazu spricht der Politikwissenschafter Thomas Schmidinger von der Universität Wien, der in den letzten Jahren regelmäßig Feldforschung in der Region betreibt und mehrere Bücher und Artikel zu den Kurd*innen in Nordsyrien veröffentlich hat.

Erdogan beginnt mit intensiven Krieg gegen Rojava.

Wir halten uns kurz. Rojava wird massiv vom türkischen Milität und seinen verbündeten Jihadistischen Gruppen bedroht. Kleinere Städte wie Tel Abiad und Serekanye wurden bereits massiv angegriffen. Die Kriegsstrategie ist klar, alles kurdische soll dem Boden gleich gemacht werden. Alles was in den Zeiten des Krieges gegen den Islaischen Staat verteidigt wurde, wird nun erneut bedroht. Städte welche während der ganzen Zeit des Syrischen Bürgerkrieges und des Kampfes gegen den IS verschont blieben werden nun von der Türkei aus der Luft beschossen.

Wir könnten noch viel über Völkerrechtsverletzungen, den drohenden Genozid und die geflohenen IS Kämpfer sprechen. Doch wichtig ist nun Aktion und Spenden.

Tretet alle in Aktion, schreibt Briefe an die Verantwortlichen, geht an Demos, organisiert Proteste, Blockaden etc. Alles ist wichtig, nur nichtstun ist falsch.
Spenden welche auf unser Konto eingehen werden für die medizinische Erstversorgung eingesetzt. Es fehlt bereits an vielem, da es viele Verletzte gibt. Spenden sind also dringend nötig. Vielen herzlichen Dank für deine Unterstützung!

Kontonummer: PC 89-293226-4
Solidarität mit Rojava
Betreff: soforthilfe
Postfach 5055
3001 Bern
IBAN: CH66 0900 0000 8929 3226 4
BIC: POFICHBEXXX

Veranstaltung am Brassfest 2018

Anlässlich des Festes in der Brasserie Lorraine stellen wir unseren Verein vor.

15Uhr – Einleitung und Vorstellung des Vereins „Perspektiven bauen“ – Vorstellung und Auswertung abgeschlossener Soliprojekte (Kampagne zur Prothesenwerkstatt, Radio Denge Cudi, Cadus/ Unterstützung der Düngerkampagne „Feed the Revolution“ / Unterstützung der Kampagne „School for Kobane – im Anschluss Diskussion zur aktuellen Lage nach den erneuten Provokationen der türkischen Armee!

Das Projekt „Schule für Kobane“ steht kurz vor einem erfolgreichen Abschluss. Nach rund 1.5 Jahren Planungs- und Bauzeit steht in Kobane nun eine neue Schule! Voraussichtlich kann sie im September offiziell eröffnet werden, so dass möglichst bald viele Kinder darin Bildung erhalten können!
Dank den fleissigen Arbeiter*innen vor Ort und dem arbeitssamen Ingenieur in Bern, konnte dieses Projekt so schnell realisiert werden. Wir als Verein Perspektiven Bauen durften dieses Projekt begleiten und dafür Geld sammeln. Diese Aufgabe machten wir mit Freude und uns macht es stolz, dass wir ein Teil davon sein dürfen! Mittlerweile konnte genügend Geld gesammelt werden um die Schule fertigzustellen. Dies war wiederum nur möglich dank eurer tatkräftigen Unterstützung und den Spenden vieler Einzelpersonen! Danke an alle mitwirkenden Vereine und natürlich an alle Unterstützer*innen aus Bern:

Weiterhin werden wir für Rojava Geld sammeln. Wir werden für Instandhaltungsarbeiten einiges an Geld auf die Seite legen, danach werden wir neue Projekte aufgleisen und/oder unterstützen. Wenn ihr mithelfen wollt oder Geld spenden wollt, sind wir nach wie vor sehr froh darüber!